Tag 1: 31.01.22

  

Nach einer langen (nicht sehr schlafreichen) Fahrt, brachte uns unser Busfahrer Ditmar endlich ans Ziel. Die vielen Pausen hatten beim Schlafen ebenfalls nicht geholfen, genauso wenig wie andere Dinge (wer könnte das nur sein?????). Angekommen haben wir die Ski -Materialien in den Skikeller gebracht. Dabei lernten wir auf glattem Untergrund Schnee und Eis besser kennen. Nachdem niemand seinen Koffer von der Treppe fallen ließ, konnten wir wunderbarerweise schon in unsere Zimmer. Doch kaum hoffte man auf eine nicht verrenkende Schlafposition, da ging es schon zum Anprobieren und Anpassen der Skiutensilien. Manche kamen zu früh, etwas zu spät oder gar nicht. Nun wurden die Koffer ausgepackt, wobei es in fast allen Zimmern mindestens ein Süßigkeiten-Lager gab.

 

Jeder hatte Hunger, doch lauwarme Nudeln hatte niemand erwartet. Gestärkt oder auch nicht, ging es danach zum ersten Mal auf die Piste. Obwohl es nur für eine Stunde im flachen Gelände war, sind trotzdem viele, sehr viele, hingefallen. Die Skifahrer haben erstmal die Grundkenntnisse erlernt (genauso wie die Snowboarder), außer die nicht Anfänger-Kurse, die gezeigt haben, was sie können und vom Stand Tag 2, ist das viel. Als die Stunde um war, ging es wieder in den Skikeller.

 

Danach war Freizeit, die alle auf ihre Art schlau genutzt haben. Egal ob schlafen, reden, in der Tür sitzen oder anderes. Viele waren im Keller. Keine Ahnung, was eigentlich geplant war, aber es wurde Werwolf gespielt und fast alle sind gestorben. Lars hatte uns zuletzt alle gerettet. Schuhe anziehen durfte man natürlich nicht vergessen, bevor es zum Abendessen ging. Da wir uns natürlich gesund ernähren wollen, gab es zuerst Salat und später eine Art Lasagne. Außerdem gab es Nachtisch, wobei niemand erwartet hätte, dass es 3 Gänge gab, aber natürlich hat sich niemand beschwert (warum sollte man das bei Nachtisch auch tun). Nach einer letzten Ansage ging es schnell wieder zurück auf die Zimmer und, ob in den Zimmern noch gefeiert wurde, bleibt ein unausgesprochenes Geheimnis. Um 22 Uhr war Zapfenstreich, doch haben wirklich schon alle geschlafen? Diese Frage bleibt unbeantwortet.

 

                                                                                                               Linda Bernard (9c)