Tag 4: 03.02.22

 

Heute war Putztag, weshalb die meisten entweder am Abend zuvor oder morgens ihr Zimmer aufräumten. Zum Frühstück gab es das gleiche wie immer, doch kurz darauf wurde es ernst, denn das erste positive Testergebnis lag vor; natürlich ging das Zimmer sofort in Quarantäne.

 

Außerdem wurde eine neue Skigruppe gebildet, die einen neuen Skilehrer bekam und zwar Stefan. Nach einer Zeit gingen auch sie auf die Piste, was bedeutet, dass nun alle Skifahrer mindestens schon einmal auf der Piste waren. Die anderen Skigruppen (Vorkenntnisse und Fortgeschrittene) gingen erneut aufs Schwarzhorn, da das Weißhorn weiterhin (genauso wie gestern) für das Schweizer Nationalteam zum Üben reserviert war. Die Snowboarder übten anfangs etwas alleine, da Herr Farwick noch viel wegen der Quarantäne organisieren musste. Am Ende übten sie diesmal mit Herrn Farwick, wie das Ganze am Lift funktionierte, damit sie für den Nachmittag vorbereitet waren.

 

Nachdem die Nudeln mit Sahnesoße, das Fleisch mit Pilzen und Kroketten verzehrt waren, gingen alle Skifahrer wieder auf die Pisten, teilweise rechts, teilweise links. Die Snowboarder gingen wie geplant zum Tellerlift. Beim ersten Versuch schafften es alle außer zwei, doch beim zweiten Versuch schafften es alle; naja, alle die noch übrig waren, denn von der ursprünglichen 7er-Gruppe waren nur noch vier übrig. Luca musste aufhören, weil er seinen geprellten Arm schonen wollte und Dalia wechselt zum Skifahren.

 

Als eine Person auf den Kopf gefallen war, war die Aufregung groß. Natürlich war der Arzt sofort zur Stelle, den wir uns mit der gelsenkirchener Gruppe teilen, und stellte, trotz des Helms, eine leichte Gehirnerschütterung fest. Inzwischen geht es ihr wieder gut, auch wenn das Snowboardtraining leider für sie vorbei ist.

 

Die Skifahrer mit Vorkenntnissen waren erneut auf dem Schwarzhorn und später waren die Fortgeschrittenen, jedenfalls ein paar von ihnen, sogar noch auf dem Weißhorn, da es inzwischen wieder freigegeben war. Ab und an wurden auf den Fahrten/ den Pisten teilweise nicht nur Skier verloren, sondern auch ganze Personen, die sich aber schnell wiederfanden. Aufgrund des Coronafalls wurde das Nachmittagsprogramm verschoben (Kubb-Turnier/ Wikingerschach) und alle konnten sich einfach ausruhen.

 

Nach dem Abendessen, bei dem es Salat, Pizza (yay) und Schokoladenpudding gab, ging es auf die Nachtwanderung, bei der uns die anderen beiden des betroffenen Zimmers, die nicht in Einzel-Quarantäne mussten, weil sie frisch geboostert waren, mit gebührenden Abstand begleiteten. Der Weg war äußerst glatt und während manche sich noch halten konnten, legten sich manche so richtig hin. Als wir an einer Stelle anhielten, konnte man die Sterne, wie schon an den Abenden zuvor, wahnsinnig gut erkennen (zum Glück war es nicht bewölkt). Wenn man das damit vergleicht, wie es z. B. in der Stadt ist, ist das ein riesiger Unterschied. Viele schauten deshalb in den Himmel, versuchten Fotos zu machen oder bewunderten einfach nur die Landschaft (es war zwar Nacht, aber passt schon). Manche legten sich auch in den Schnee und probierten Schneeengel zu erschaffen, allerdings war der Schnee so hart, dass es nur ein Versuch blieb. Später ging es wieder zurück und genauso wie auf dem Hinweg (und beim Stopp), flogen auch hier Schneebälle. Kurz nachdem wir wieder am Hotel angekommen waren, wurden die zwei betroffenen Personen (Corona bzw. Quarantäne) auch schon abgeholt. Danach waren alle hauptsächlich kaputt und jedem tat mindestens ein Körperteil weh. Man kann festhalten, dass dieser Tag ein äußerst ereignisreicher Tag war und viele einfach nur schlafen wollten.

 

Linda Bernard (9c)