Unsere Schule ist eine der Wenigen, die ihren Schülerinnen anbietet, an dem Projekt ,,Mädchen in der Technischen Universität“ in Dortmund teilzunehmen. Dort werden die Teilnehmerinnen im Alter von 12 bis 14 Jahren in einer Gruppe von ca. 15 Mädchen in den MINT-Fächern gefördert. Dazu gehören Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Das Ziel ist es, mehr studierende Frauen in den verschieden MINT-Fakultäten einzubinden. Ein Jahr nehmen diese Mädchenan Workshops der MINT-Fakultäten teil und treffen sich in einer Mentorin-Gruppe mit ihrer Mentorin und anderen Mädchen.
Die Mentorin gibt einem Informationen und Tipps zur Universität. Mit der Mentorin-Gruppe unternimmt man auch Aktivitäten, welche man in der Gruppe organisiert.
Insgesamt gab es vier Besuche an 8 Fakultäten. Wir besuchten je zwei Fakultäten an einem Tag.
Der erste Besuch am 20.04.2023 fand in der Fakultät für Bauingenieurwesen und Architektur statt. Dort durften wir Häuser aus Pappe und Backpapier bauen. Wir haben einen kleinen Wettbewerb daraus gemacht, schließlich hat das stabilste Haus gewonnen. Die zweite Fakultät für diesen Tag war Physik. Das Thema mit dem wir uns beschäftigten war ,,Die Wellen im Alltag“. Wir erkundigten uns, wo in unserem Alltag Wellen vorkommen, wie zum Beispiel beim Zähneputzen.
Der zweite Besuch am 16.06.2023 handelte von Elektrotechnik, Informationstechnik und Informatik. Bei der Fakultät von Elektrotechnik und Informationstechnik programmierten wir einen Roboter-Hund, der an einer schwarzen Linie lang fahren sollte.Wir bauten außerdem unseren eigenen kleinen „Radiosender“. Die Fakultät Informatik zeigte uns, wie man im Alltag strukturiertes Sortieren anwendet und verschaffte uns ein Überblick über Teildisziplinen in der Informatik.
Auf dem Programm des dritten Workshops am, 22 August standen Statistik und Mathe. In der Fakultät Statistik ging es darum, Schokoladenprodukte zu identifizieren und nach ihrem Geschmack und nach Kriterien zu unterscheiden. In der Fakultät der Mathematik beschäftigten wir uns mit geometrischen Figuren in der Natur. Außerdem lernten wir die Fibonacci Zahlen kennen.
Im vierten Workshop am 8 November ging es um die Fakultäten Maschinenbau sowie Bio-und Chemieingenieurwesen. In der Fakultät Maschinenbau setzten wir uns mit dem Thema Materialeigenschaften auseinander. Wir testeten uns als Prüferinnen und entwarfen selber Proben, um zu schauen, welchen Einfluss sie haben. Bei der Fakultät Bio-und Chemieingenieurwesen ging es ans Forschen. Wir probierten Kimchi und stellten Pfefferminz Pastillen her, die wir anschließend mitnehmen durften.
Doch zu dem Projekt gehören nicht nur die Workshops an der TU, sondern auch eigene Treffen mit der Gruppe, die eigenständig abgesprochen werden. Bei diesen Treffen ging es zum Beispiel zum Laser-Tag, in die DASA oder auch in den Westfalen Park. Es wird also nicht nur das Engagement an den Mint-Fächern gefördert, sondern auch das Knüpfen weiterer sozialer Kontakte.
Dieses Projekt bietet also viele verschiedene Möglichkeiten sich an der technischen Universität auszuprobieren. Man kann viel lernen, dennoch hat man viel Spielraum und kann seiner Kreativität in den Experimenten freien Lauf lassen. Doch es geht nicht nur um die Uni. Man findet neue Freundinnen von anderen Schulen oder aus anderen Städten.
Ida Gebauer und Vasiliki Kyrkopoulou (8d)















