Erdkunde


Es gibt nichts, was den geschulten Verstand mehr kultiviert und bildet, als die Geographie. (nach: Immanuel Kant)
  
Erdkunde1

Personen


Am IKG unterrichten folgende Lehrkräfte Erdkunde:

Frau Berghäuser
Frau Braun
Frau Delere
Herr Husmann
Herr Kranz
Frau Laß
Herr Oidtmann
Frau Soldatou



Erdkunde in der Stundentafel am IKG

Erdkunde wird am IKG im Rahmen von G9 in der Sekundarstufe 1 in folgender Struktur unterrichtet:

Jahrgangsstufe 6:    2 Stunden (beide Halbjahre)
Jahrgangsstufe 7:    2 Stunden (1 Halbjahr)
Jahrgangsstufe 8:    2 Stunden (beide Halbjahre)
Jahrgangsstufe 10:  2 Stunden (beide Halbjahre)

Im Differenzierungsbereich Biologie-Erdkunde werden beide Fächer von einem Fachkollegen gleichwertig unterrichtet (3-stündig). Idealerweise sollte der Differenzierungsbereich von Kollegen unterrichtet werden, die beide Fächer unterrichten können. (z.B. Frau Braun oder Herr Husmann).
In der Oberstufe sind in der Vergangenheit dreistündige Grundkurse bis zum Abitur geführt worden.



Lehrbuch

Als Lehrbuch ist für die gesamte Sek. I und II das Lehrwerk „Terra“ (Klett-Verlag) eingeführt.

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über einen Atlas (Diercke), den sie in der Klasse 5 mit dem digitalen Ausleihsystem entleihen und nach der Stufe 10 wieder abgeben müssen. An die Schülerinnen und Schüler der Erdkundekurse der Sek. II sowie des Differenzierungsbereiches Biologie-Erdkunde werden Atlanten ausgehändigt, die dann nach Abschluss des Kurses vom Kursleiter wieder im Bücherkeller abzugeben sind.



Prinzipien zur Leistungsbewertung

Im Erdkundeunterricht der Sek. I kann, weil es sich um ein mündliches Fach handelt, nur die sonstige Mitarbeit bewertet werden. Zur sonstigen Mitarbeit zählen neben der mündlichen Mitarbeit, die den Schwerpunkt bei der Notenfindung ausmachen sollte, auch schriftliche Übungen (bis zu zwei vorher angekündigte Übungen pro Halbjahr von ca. 15 min) sowie auch Schülerreferate, in denen die in den Kernlehrplänen ausgewiesenen Kompetenzen zu den jeweiligen Inhaltsbereichen abgeprüft werden sollen. Diese Übungen sind, wie auch beispielsweise die Bewertung von Heftern, nur in dem ihnen gebührenden Anteil (vgl. Richtlinien Sek. I, S. 104-108 und Grundsätze zur Leistungsbewertung am IKG) zu berücksichtigen.

Im Differenzierungsbereich Biologie-Erdkunde werden pro Halbjahr zwei zweistündige Klassenarbeiten geschrieben. Schriftliche Gesamtnote und Sonstige Mitarbeit sollten zu gleichen Teilen zur Bildung der Endnote herangezogen werden. Die letzte Arbeit in der Stufe 9 sollte durch eine kleine Facharbeit (Umfang ca. 10 Seiten) ersetzt werden, die wie eine Klausur gewertet wird. Diese Minifacharbeit wird vorher entsprechend methodisch vorbereitet und bereitet schon methodisch die Facharbeit in der Oberstufe vor und kann als eine erste Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten gesehen werden.

Informationen zur Facharbeit finden Sie hier: https://www.ikg-dortmund.de/index.php/service/downloads/category/16-beurteilungsboegen-der-faecher?download=54:erdkunde



Inhalte des Faches Erdkunde am IKG

Primäres Ziel des Faches Erdkunde ist die Förderung der raumbezogenen Handlungskompetenz. Diese wird am IKG durch die Thematisierung von natur- und humangeographischen Inhalten gefördert. Der Lehrplan folgt hinsichtlich der Raumbeispiele einer Struktur vom Nahraum zum Fernraum, um den Schüler:innen einen natürlichen Zugang zur Raumanalyse über bekannte Strukturen zu ermöglichen. Methodische Schwerpunkte des Erdkundeunterrichts liegen beispielsweise im Umgang mit diskontinuierlichen Texten (Karten, Diagrammen), im systemischen Denken und der Förderung der Urteilskompetenz (etwa im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung).



Tabellarische Übersicht der Themen und Raumbeispiele


Klasse: 6
Bezugsraum: Deutschland
Themenschwerpunkte: 
  • Erdkunde - dein neues Fach
  • Sich orientieren (Himmelsrichtungen, Schulweg, Nahraum)
  • Atlas und Karte
  • Leben auf dem Land, Leben in der Stadt
  • Landwirte versorgen uns
  • Fairer Handel / Nachhaltigkeit
  • Auf den Standort komm es an (Wirtschaft und Handel)
  • Wohin in Ferien und Freizeit? 
Bewertungsgrundlagen: Zur Leistungsbeurteilung können herangezogen werden:
  • mündliche Beiträge zum Unterricht (z.B. Beiträge zum Unterrichtsgespräch, Kurzreferate),
  • schriftliche Beiträge zum Unterricht (z.B. Protokolle, Materialsammlungen, Hefte/Mappen, Portfolios, Lerntagebücher),
  • wenige kurze schriftliche Übungen sowie
  • Beiträge im Rahmen eigenverantwortlichen, schüleraktiven Handelns (z.B. Rollenspiel, Befragung, Erkundung, Präsentation)
Besonderheiten in
Klasse 6:
Keine
Zusätzliche Hinweise: neues G9-Curriculum mit neuem Lehrbuch (bisher Terra Erdkunde 1)


Klasse: 7
Bezugsraum: Welt
Themenschwerpunkte:  Naturkräfte: Risiko und Potenzial
  • Entstehung und Folgen von Erdbeben, Vulkanismus etc.
  • Naturkräfte als Bedrohung und Chance für die Bevölkerung

Der Planet und sein Klima:
  • Tageslängen und Jahreszeiten, Atmosphäre, Licht und Wärme
  • Klimadiagramme
  • Wolken- und Windsysteme
  • Licht und Wärme
  • Orientierung: Klima und Vegetation zwischen Pol und Äquator (S.38/39)

Die kalte Zone
  • Natürliche Prozesse jenseits des Polarkreises
  • Das Leben der Inuit zwischen Tradition und Moderne
  • Auswirkungen des Klimawandels auf Leben und Wirtschaften in der polaren Zone
Bewertungsgrundlagen: Zur Leistungsbeurteilung können herangezogen werden;
  • mündliche Beiträge zum Unterricht (z.B. Beiträge zum Unterrichtsgespräch, Kurzreferate),
  • schriftliche Beiträge zum Unterricht (z.B. Protokolle, Materialsammlungen, Hefte/Mappen, Portfolios, Lerntagebücher),
  • wenige kurze schriftliche Übungen sowie
  • Beiträge im Rahmen eigenverantwortlichen, schüleraktiven Handelns (z.B. Rollenspiel, Befragung, Erkundung, Präsentation)
Besonderheiten in
Klasse 7:
Es findet im ersten oder zweiten Halbjahr zweistündiger Unterricht statt. Wird Erdkunde im ersten Halbjahr unterrichtet, ist die Note auch versetzungswirksam und erscheint auf auch auf dem Zeugnis im 2. Halbjahr.


Klasse: 8
Bezugsraum: Welt
Themenschwerpunkte:  Wüstenregionen
  • Trockenheit – Ein Problem?
  • Entstehung und Formen von Wüsten
  • Großstadtoasen
  • Bewässern - aber wie?
  • Arbeitsplatz Wüste – das Beispiel Atacama

Leben in der Gemäßigten Zone – Leben in einem Gunstraum?
  • Tiefdruckgebiete prägen unser Wetter
  • Von der Wildnis zum Kulturland
  • Kulturland – intensiv genutzt
  • Probleme und Möglichkeiten der Nutzung der Gemäßigten Zone

Herausforderung Klimawandel
  • Indizien für den Klimawandel
  • Der natürliche und anthropogene Treibhauseffekt
  • Der Klimawandel bei uns in NRW
  • Klimaschutz – eine Aufgabe für alle!
  • Windkraft – regenerativer Energieträger der Zukunft?!
Bewertungsgrundlagen: Zur Leistungsbeurteilung können herangezogen werden;
  • mündliche Beiträge zum Unterricht (z.B. Beiträge zum Unterrichtsgespräch, Kurzreferate),
  • schriftliche Beiträge zum Unterricht (z.B. Protokolle, Materialsammlungen, Hefte/Mappen, Portfolios, Lerntagebücher),
  • wenige kurze schriftliche Übungen sowie
  • Beiträge im Rahmen eigenverantwortlichen, schüleraktiven Handelns (z.B. Rollenspiel, Befragung, Erkundung, Präsentation)
Besonderheiten in
Klasse 8:
Mit dem Lehrbuch Terra 2 wurde schon in der Klasse 7 begonnen.


Klasse: 10
Bezugsraum: Welt
Themenschwerpunkte:  Eine Welt – ungleiche Welt?!
  • Ist Entwicklung messbar?
  • Wirtschaftsleistung als Maßstab?
  • Gesundheit – Voraussetzung für ein langes Leben
  • Hunger – trotz Nahrung im Überfluss?
  • Bildung als Chance
  • Orientierung: HDI und HPI – differenzierte Indikatoren zur Messung des Entwicklungsstandes
  • Es geht auch anders: Fairer Handel als Alternative (Fairtrade-Projekte am IKG)
  • Partner im Welthandel
  • Maßnahmen auf dem Weg zur Einen Welt

Disparitäten in Europa
  • Europa und die EU
  • Länder am Rande Europas (z.B. Bulgarien/ Norwegen)
  • Wirtschaftsstarke und wirtschaftsschwache Räume Europas
  • Centrope – das pulsierende Herz Europas
  • Raumanalyse, z.B. Öresundregion – regional – digital – international
  • Let‘s stay in touch? … das Vereinigte Königreich und die EU nach dem Brexit

Immer mehr Menschen: Bevölkerung
  • Bevölkerungswachstum und seine Folgen
  • Das Modell des demographischen Übergangs
  • Bevölkerungsdiagramme interpretieren
  • Raumbezogene Auswirkungen der Bevölkerungsentwicklung

Migration – Auf der Suche nach Zukunft
  • Weltweite Migrationsprozesse
  • Auf der Flucht vor dem Klima
  • Fluchtweg Mittelmeer
  • Folgen der Migration für Herkunfts- und Zielländer

Verstädterung und Stadtentwicklung
  • Stadtentwicklung in Dortmund
  • Weltweite Stadtmodelle, z.B. Modell der west- und mitteleuropäischen Stadt
  • Smart City – Das Stadtkonzept der Zukunft?
  • Millionenstädte und Megacities

Globalisierung – die ganze Welt ein Markt
  • Prozesse der Globalisierung, z.B. in der Landwirtschaft
  • Global Player
  • Strukturwandel im Dienstleistungssektor
  • Welthandelsströme und wirtschaftliche Zusammenschlüsse

Digitalisierung – alles nur noch virtuell?
  • Digitalisierung in Verkehr und Logistik
  • Industrie im digitalen Zeitalter
  • Digitalisierung in der Landwirtschaft

Fakultativ:
  • Raumanalyse Australien
  • Unsere Welt – fit für die Zukunft?
Bewertungsgrundlagen: Zur Leistungsbeurteilung können herangezogen werden;
  • mündliche Beiträge zum Unterricht (z.B. Beiträge zum Unterrichtsgespräch, Kurzreferate),
  • schriftliche Beiträge zum Unterricht (z.B. Protokolle, Materialsammlungen, Hefte/Mappen, Portfolios, Lerntagebücher),
  • wenige kurze schriftliche Übungen sowie
  • Beiträge im Rahmen eigenverantwortlichen, schüleraktiven Handelns (z.B. Rollenspiel, Befragung, Erkundung, Präsentation)