Tag 4 in Jochgrimm
 
Der heutige Tag fing nicht ganz so fröhlich an wie gestern:
Der Blick aus dem Fenster zeigte nicht gerade viel: Nebel, starker Schneefall und mindestens 20 cm Neuschnee. Viele waren ein wenig verunsichert, ob man bei diesem Wetter überhaupt Skifahren könnte.
 
Nach dem Frühstück, das bis auf die Ausnahme, dass es passend zum Sonntag Marmeladen- und Schokocroissants gab, wie immer war, gab es endlich die Antworten:
 
Das Skifahren startete eine Viertelstunde später als sonst und die Lehrer der verschiedenen Skigruppen konnten selbst entscheiden, wann Ende war. Das Wetter hatte sich schon wieder gebessert und man konnte viel weiter sehen als am Morgen, obwohl es noch sehr kalt war. Nach anfänglichen leichten Schwierigkeiten, auf Grund der veränderten Verhältnisse, machte das Tiefschneefahren sehr viel Spaß.
Die Anfänger machten Fortschritte mit dem Bremsen und Kurvenfahren, während die Fortgeschrittenen den Tiefschnee durchpflügten. Die fortgeschrittenen Snowboarder fuhren heute auch die Piste am Weißhorn herunter. Die übrigen Snowboarder übten mit Erfolg Kurven. Auch die Langläufer trainierten fleißig. :-)
 
Zum Mittagessen gab es (ÜBERASCHUNG!) KEINE Nudeln sondern eine als „Bohnensuppe“ bezeichnete Gemüsesuppe, die hingegen der Erwartungen und des Aussehens schmeckte. Dazu gab es Brötchen und Bockwürstchen.
Nach dem Mittagessen hatten wir erneut eine längere Pause, da das Skifahren wieder eine Viertelstunde später startete. Die Anfänger (Ski) durften nun entweder auf Schwarz- bzw. Weißhorn fahren oder die Tellerliftpisten (leichter) am Stück hinunter fahren. Die fortgeschritteneren Skifahrer fuhren erneut zum Weiß- und Schwarzhorn und die Fortgeschrittenen („Profis“) halfen den Anfängern beim Liften. Die fortgeschrittenen Snowboarder fuhren weiter die schwierigeren Pisten, während die übrigen Snowboarder mit Erfolg an den Kurven feilten. Auch die Langläufer wanderten wieder auf der Loipe.
 
Im Anschluss an die Übungseinheiten gab es die Möglichkeit Tellerrutschen zu machen. Einige blieben in ihren Zimmern, um sich auszuruhen, andere nahmen dieses Angebot wahr:
Heute gingen wir zum Weißhorn, da die Piste dort steiler ist und man deshalb besser rutscht. Wir stiegen also ungefähr 100 m, die jedem wegen der Steigung wie 100 km vorkamen, die Piste herauf. Auch Lehrer machten den Spaß mit. Wir versuchten möglichst weit zu rutschen und schafften es ein paar Mal bis zum Fuße des Berges. Natürlich versuchten wir diese idealen Rutschpisten immer wieder zu treffen. Zwischendurch wurden auch alle ausgiebig mit Schnee beworfen. :-)
 
Zum Abendessen gab es als Vorspeise eine Nudelsuppe und als Hauptgang Schweinebraten mit Reis und Karotten. Für die Vegetarier gab es Ei als Ersatz für das Fleisch.
Nun folgt gleich das Werwolfspiel, das von der 9d organisiert wurde.
 
Dieser Tag war sehr schön. Man merkte aber, dass das Wetter hier in den Bergen sehr schnell umschlagen kann. Es ergaben sich durch diese Wetterumschwünge aber auch wunderschöne Augenblicke, da z.B. der Schnee vom Wind über die Kante des Berges geweht wurde, was vom Weißhorn-Sessellift sehr schön zu beobachten war.
 
Von: Viktoria Backmann, Lena Seibert 9d