Tagesbericht Mittwoch (10.03.10)

Dieser Tag sollte für alle zu einem besonderen Erlebnis werden. Über Nacht war eine ordentliche Decke an Neuschnee gefallen. Dies bedeutete für jeden von uns eine abenteuerliche Abfahrt. Die meisten kamen auf der Piste zum ersten Mal mit Neuschnee in Kontakt. Es war ein ganz anderes Fahrgefühl als wir es gewohnt waren. Man sah allen an, wie es uns Spaß machte als erstes auf dieser Schneedecke zu fahren und unsere eigenen Spuren ziehen zu können. Auch das Hinfallen war weicher.
 
Für die Anfänger mit Vorkenntnissen und die fortgeschrittenen Skifahrer sollte der Tag aber noch besser werden: Zu aller erst bekamen wir professionelle Tipps zum Carven von unserm Skiprofi Mark Schlegel. Selbst die Lehrer konnten ihre Skitechniken auf den neusten Stand bringen. Danach bekamen wir die einmalige Gelegenheit einen eigens für uns aufgebauten Slalomparcours zu durchfahren. Zunächst merkte man uns unsere anfängliche Skepsis an, aber nach und nach verloren wir diese schnell. Da wir so viel Spaß hatten, bemerkten wir später auch die schnelle Geschwindigkeit nicht mehr und einige trauten sich sogar, nah an die Stangen heranzufahren, um diese mit den Skistöcken wegzudrücken. Sowohl Lehrer als auch Schüler genossen in vollen Zügen diese Möglichkeit mit einem Skiprofi solch einen Parcours zu fahren und ließen sich nicht vom schlechten Wetter abbringen.
 
Nach dem Abendessen wartete schon das nächste Highlight auf uns: Die Fackelabfahrt stand an. Egal ob Anfänger oder Profi, jeder konnte mitmachen. Um 20 Uhr trafen wir uns ohne Skistöcke neben dem Lift, wo eine Pistenraube auf uns wartete. An dieser waren zwei Strickleitern befestigt, an denen wir uns versetzt festhalten mussten. Es gab ein lautes Gemurmel, weil sich alle fragten, wie die Fahrt wohl ablaufen sollte. Es war eine große Geschicklichkeitsherausforderung, die mit viel Spaß verbunden war. Auch dies war ein Erlebnis, was wir so nie wieder erleben und vergessen werden. Oben angekommen, bekamen wir die Fackeln, die wir gemeinsam anzündeten. Langsam aber sicher fuhr Frau Ruhfus, die uns anführte, an. Wie von uns nicht erwartet war die Piste hell erleuchtet. Alle Fahrer ergaben eine wunderschöne Feuerschlange, die sich langsam den Berg hinunterschlängelte. Unten angekommen wurden wir von einigen Mitschülern jubelnd empfangen. Gemeinsam stellten wir uns an das Lagerfeuer, welches aus unseren Fackeln gemacht wurde.
 
Danach hieß es schnelles umziehen, um in der Taverne „Jochgrimm sucht das Supertalent 2010“ gespannt zu verfolgen. Wir sahen einige gute Performances und hatten zusammen eine Menge Spaß. Das „Supertalent“ wurde Marco Schnell, der jedes beliebige Wort rückwärts aussprechen kann.
 
Fazit: Es ging ein Tag mit einmaligen Erlebnisse für Schüler und Lehrer zu Ende.
 
Anika Bauer, Lea Duffe, Jana Engling, Christina Gögel, Monserrat Guiot Cassares und Grit Nachtigäller (Klasse 10e)