Tagesbericht (Dienstag, 16.03.2010)
 
Es ist Dienstag. Gestern war Montag. Morgen ist Mittwoch. Der Tag fing gut an. Sehr gut, sogar. Nur für circa 20 Leute hat der vorherige gar nicht aufgehört, den sie wurden vom tückischen Virus erwischt. Also blieb ein Drittel den Vormittag im Bett liegen, das zweite Drittel sollte spazieren gehen und das letzte wagte sich auf die Piste. Der angeschlagene Herr Marcinkowski wurde von Julia K. gut vertreten und die Gruppe von Patrizia (Fr. Wahl) auf Herrn Wahl und Herrn Oesterreicher verteilt. So übte Julia mit den Anfängern auf dem kleinen Schwarzhorn, Herr Goebel lief sich mit seiner Truppe auf dem Weißhorn warm, Herr Oesterreicher wagte sich später auf das Schwarzhorn vor, Frau Ruhfus perfektionierte mit ihrer Fortgeschrittenengruppe die Beweglichkeit auf den Ski und „die Pro´s von Herrn Wahl haben dickste alle Pisten gerockt, ya?!?“ (Zitat Jan M. ).
 
Auch beim Mittagessen hat sich die Teilnehmerzahl nicht wirklich vergrößert. Frau Ruhfus sprach ein Machtwort, dass die Kranken bei offenem Fenster im Bett bleiben, die Gesundenden eine Wanderung mit Herrn Wahl machen und die Gesunden Ski fahren sollten. Einige der „Angeschlagenen“ standen aber auch wieder auf und stellten sich der Herausforderung auf den Skiern. Die Wanderung mit Herrn Wahl allerdings nahm ein spektakuläres Ende. Als der Großteil der Gruppe wieder das Hotel erreichte, konnte man Herrn Wahl aus weiter Ferne nach einem Schlitten rufen hören. Neben ihm saß Laura im Schnee. Sofort sprintete Sami los und suchte panisch nach einem Schlitten. Er fand das notwendige Objekt, schmiss sich mit Schwung darauf und raste zum „Unfallort“. Herr Wahl hatte die Jacke um Laura gelegt und rannte Sami schon entgegen. Mit Laura auf dem Schlitten, der von Sami gezogen und von Herrn Wahl geschoben wurde kamen sie dann auch am Hotel an und versorgten das nächste Magen-Darm-Virus-Opfer. Für alle, die duschten, war das Wasser zum ersten Mal wirklich heiß und so auch deutlich entspannender.
 
Nun lassen alle, denen es möglich ist, den Abend bei Nudeln, Pommes, Wurst, Salat und einem Vanillepudding ausklingen und hoffen auf Genesung aller und Besserung der Gesamtlage. Um 20.00 ist noch eine Lagebesprechung in der Schlossbar angesetzt, wo über die Aktivitäten der nächsten Tage entschieden werden soll.
 
Zimmer 316 ( Nicola W., Pauline B., Rebecca G., Nadja W. + Jan M., der 10 Stunden am Tag bei Nadja Krankenwache hält.)