Tag 4 - 25.02.18

 

Heute morgen lag noch dichter Nebel über den Berghängen und viele befürchteten, den Tag drinnen verbringen zu müssen. Doch schon beim Frühstück, welches wie immer um 8.45 Uhr begann, lichtete sich der Nebel und gab Sicht auf das Panorama der Berge frei.

 

Mittlerweile sind einige von uns krank oder verletzt und können (vorübergehend) leider nicht mehr Ski fahren.

 

Für alle anderen ging es aber endlich wieder auf die Pisten, auf denen heute ideale Bedingungen herrschten. Die Anfänger übten sich heute erstmals auf der etwas steileren Piste, vor der die meisten anfangs ziemlich großen Respekt hatten. Aber unter der guten Anleitung der Lehrer kamen alle heil unten an. Und auch wenn ein Großteil noch nicht mit Gelassenheit und Coolness den Berg hinunter prescht, macht jeder Einzelne Fortschritte. Aus diesem Grund sind einige Anfänger nach dem Mittagessen, welches aus Bohnensuppe und Brötchen bestand, bereits mit dem Sessellift ganz hoch zum Schwarzhorn gefahren. Die Piste war tatsächlich noch steiler, doch durch die ausreichende Vorbereitung und vorhandener Motivation meisterten die Skianfänger die Piste erfolgreich. Sie hatten außerdem Unterstützung von den Fortgeschrittenen, die ihnen hin und wieder unter die Arme griffen.

 

Zur gleichen Zeit wanderte eine kleine Gruppe durch die Berge. Sie bestand aus den kränklichen Schülern, die noch nicht wieder Ski fahren konnten. Zusammen mit Frau Holtmeyer marschierten sie zu einer urigen Berghütte, wo heißer Kakao auf sie wartete. Auf dem Rückweg, welcher sehr steil hinauf ging, merkte man erst richtig, wie dünn die Luft hier ist.

 

Im Anschluss fand der Schneeskulpturen-Wettbewerb statt, bei dem jede Klasse versuchen musste, einen Thron (auf dem man sitzen können musste) aus Schnee zu bauen. Dabei hatte jede Klasse ihre eigene Methode und sehr viel Spaß. Halb erfroren ging es zurück ins Hotel.

 

Das Abendessen bestand aus Schweinebraten mit Reis und Obst als Nachtisch. Nach dem Essen wurde verkündet, dass die 9d den besten Thron gebaut hatte. Schließlich endete so wieder ein Tag in Jochgrimm und alle freuen sich bereits auf den nächsten Skitag.


geschrieben von Julia Lemke, 9c