Tag 5 - 26.02.18

 

Heute morgen war der Himmel wolkenfrei und die Luft klar. Doch die Temperaturen waren in der Nacht weit in den Minusbereich (-18°C) gerückt, sodass sich die Schülerinnen und Schüler sehr dick anziehen mussten. Nach dem üblichen Frühstück ging es wie immer auf die Piste, auf der heute unter anderem für die bevorstehende Fackelabfahrt geübt wurde, bei dem die Jugendlichen auf Skiern und mit einer Fackel in der Hand den Berg hinunterfahren werden. Auf Grund der Kälte fuhren die Anfängergruppen aber heute morgen noch nicht wieder bis aufs Schwarzhorn.

 

Nach dem Training ging es noch zu den gemeinsamen Gruppenfotos, damit auch alle eine Erinnerung an die schöne Zeit hier haben. Anschließend stand das Mittagessen an, welches heute aus Nudeln mit Käsesoße als Vorspeise und Schweinefilets mit Kartoffelpüree und Brokkoli als Hauptgang bestand. Nach einer kurzen Pause ging es zur nächsten Skieinheit, bei der einige Lehrer fehlten. Sie waren entweder angeschlagen oder begleiteten zwei Schüler ins Krankenhaus, die sich leider auf der Piste verletzt hatten. Heute Nachmittag war es den jungen Skifahrern daher erlaubt, in Kleingruppen eigenständig den Berg hinunter zu fahren. Natürlich fanden dies die meisten toll, doch es war auch eine Herausforderung, denn man musste seine Geschwindigkeit selber einschätzen und kontrollieren.

 

Am späten Nachmittag erreichten alle Gruppen wieder das Hotel und mussten sich erst aufwärmen, denn es war den ganzen Tag über bitter kalt.

 

Zum Abendessen gab es Salat, Spaghetti und Mousse au chocolate. Kurz danach trafen auch die beiden Schüler, die im Krankenhaus gewesen waren, ein. Trotz Gips und Beinschiene konnten die beiden noch lächeln und wir wünschen ihnen eine rasche Genesung.

 

Um 20.15 Uhr stand ein weiterer Programmpunkt an: Der gemeinsame Spieleabend. Da recht viele Schüler erkrankt sind, war der Spieleabend freiwillig. Dennoch erschienen viele Jugendliche und spielten zusammen. Solche Aktivitäten machen nicht nur Spaß, sondern fördern auch das Klassenklima. Schließlich endete wieder ein Tag in Südtirol und wir freuen uns schon auf morgen.

 

Geschrieben von Julia Lemke, 9c